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multimedia works |
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"Zurück
zur Schlichtheit" könnte ich als Motto für meine Arbeit
bezeichnen. Weg von überladenen Web-Designs. Weg von mit
Materialschlachten bei Photosessions und Videoarbeiten mit zuviel Licht,
nur schönen Models, nur schönem Beiwerk. Weg von
Geschriebenem, bei dem nur die Phantasie der Autoren die Grenzen setzt
und den Leser in irreale Fiktionen entführt. Eines meiner großen Vorbilder ist Steve Diet Goedde, der sich als erfolgreicher Photograph weltweit einen Namen machte mit Bildern, deren Schlichtheit mich erschauern lässt. Nur bewaffnet mit einer Kamera, ein paar Filmen, einem Model und ein paar Accessoires macht er sich auf die Suche nach Locations und Motiven. Kein künstliches Licht, kein Brimborium. Eine seiner Aussagen: "Blitzlicht? Wie geht das?" haben meine Arbeit nachhaltig beeinflusst. Ich denke die Realität hält uns genügend Motive bereit, als dass wir uns in surreale Welten entrücken lassen sollten. Weniger ist oft mehr und so reicht es mir ein Photo zu schießen, auf dessen Aussage es ankommt und nicht in welchem Riesenformat ich es vergrößern könnte oder ob es die Qualität von Hochglanzmagazinen erfüllt. Bei einer Website kommt es nicht auf überladene, trickreiche Gestaltung, sondern auf Inhalte an, diese machen deren Attraktion aus. Videos sollten mit Liebe zum Detail geschossen werden und dem Zuschauer erlauben in den Film einzutauchen, statt mit schnellen Clips und Schnitten vom Wesentlichen abzulenken. In Büchern sollten die Akteure Menschen sein, mit denen sich Leser identifizieren können oder deren Beweggründe zu verstehen sind und nicht eine Ansammlung von phantastischen Ausflüssen des Autors. Was meine Haltung zu dem Dargestellten und Geschriebenen betrifft, verweise ich auf die Philosophie von zoom-bizarre |